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Das neue EGYM BioAge: Juli 2026 Update

Entdecke die aktualisierte Version des EGYM BioAge: Deine Fitness und Gesundheit auf einen Blick. Das Juli-Update liefert dir durch optimierte Vergleichswerte eine noch genauere Analyse deiner Fitness und Gesundheit. Verfolge deine langfristige Entwicklung und sieh genau, wie sich dein Training auszahlt.

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Seit dem Start im Jahr 2014 ist das BioAge ein elementares Tool von EGYM, um Trainierenden ihre körperliche Gesundheit sichtbar zu machen und komplexe Werte in eine einfache, motivierende Zahl zu verwandeln.

Der Trainingsfokus von Mitgliedern verschiebt sich immer mehr auf Vorsorge und lebenslange Fitness. Mit diesem Shift entwickelt sich auch das BioAge weiter und wird nun zu einem noch verlässlicheren Parameter für langfristige Gesundheit.

Im Juli 2026 führt EGYM das BioAge Update zur Verfeinerung der Berechnung weltweit durch. Basis dafür sind die echten Trainingsdaten von Millionen von Workouts. Dadurch wird das BioAge wissenschaftlich noch aussagekräftiger und auch, wenn es keine medizinische Diagnose darstellt, gibt es Insights in genau die Bereiche, die für ein gesundes Altern entscheidend sind.

→ Diese Änderungen gehen im Sommer 2026 live. 

Hier sind die Details zu den vier Kategorien: 

1. Kraft BioAge: Vergleich mit der Realität 

Kraft und leistungsfähige Muskulatur sind für den Erhalt der Selbstständigkeit und zur Vorbeugung von Funktionseinschränkungen im Alter unverzichtbar.

Die Änderung: Die hinterlegten Referenzformeln für alle Smart Strength Geräte werden aktualisiert. So fließen die Trainingsdaten von EGYM-Nutzern aller Trainingslevel weltweit zusammen und BioAge wird auf Basis eines Vergleichs von Millionen von Workouts noch präziser.

Die Auswirkung: Aufgrund dieser neuen Präzision kann das Kraft BioAge bei manchen Mitgliedern zunächst steigen. Das bedeutet nicht, dass sich ihre Fitness verschlechtert hat – die Messung ist nur exakter geworden und bietet Trainierenden eine verlässliche Basis für ihre Zielsetzung.

2. Kardio BioAge: Altersgerechte Messung

Die kardiorespiratorische Fitness (gemessen über den VO2max-Wert) ist einer der wichtigsten Faktoren für die langfristige Gesundheit und Lebenserwartung. Diese Kategorie wird komplett überarbeitet, um den biologischen Alterungsprozess realistischer abzubilden.

Altersgruppierung beim VO2max: Die VO2max-Bewertung wird enger an das tatsächliche Alter des Nutzers gekoppelt, indem die Leistung mit dem Durchschnitt der eigenen Altersgruppe verglichen wird. Der Wert wird ab jetzt auf maximal ±20 Jahre des realen Alters begrenzt. Dies verhindert unrealistische Ergebnisse bei jüngeren Mitgliedern (wie ein Cardio-Alter von 82 bei einem 20-Jährigen), die demotivierend wirken können. Das Cardio-BioAge zeigt somit besser an, wie gesund ein Mitglied altert.

Blutdruck neu gedacht: Ein normaler Blutdruck wird künftig als Standard vorausgesetzt und senkt das BioAge nicht mehr künstlich. Nur bei klinisch zu hohen Werten wirkt der Blutdruck als Risikofaktor und erhöht das Cardio-BioAge (um bis zu 20 Jahre), um auf gesundheitliche Risiken hinzuweisen.

Ruhepuls entfernt: Der Ruhepuls wird komplett aus der Berechnung gestrichen. Da er zu leicht durch äußere Faktoren wie Schlafmangel, Koffein oder Stress beeinflusst wird, ist er kein verlässlicher Wert für die Bestimmung des biologischen Alters. (Ostchega et al., 2011)

3. Stoffwechsel BioAge: Muskelmasse wird ergänzt

Die metabolische Gesundheit hängt von weit mehr ab als nur vom reinen Körpergewicht. Es geht um die Gewebezusammensetzung und das Risiko für Folgeerkrankungen.

Neu – Skelettmuskelmasse (SMM%): Der relative Anteil der Skelettmuskelmasse fließt ab jetzt in die Berechnung ein, da eine geringe Muskelmasse im Alter mit gesundheitlichen Risiken verbunden ist. Dies verleiht der Stoffwechsel-Kategorie zusätzliche Aussagekraft.

Altersgruppierung (±20 Years): Genau wie beim VO2max werden auch der Körperfettanteil und das Verhältnis von Taille zu Hüfte auf maximal ±20 Jahre des realen Alters begrenzt, was eine ausgewogene Bewertung sichert.

BMI nur als Notlösung: Auch der BMI wird auf eine Abweichung von ±20 Jahren gedeckelt, dient jedoch nur noch als erster Hilfswert. Sobald genauere Daten (wie Körperfett oder SMM%) über eine vernetzte Waage vorliegen, wird der BMI komplett aus der Berechnung ausgeschlossen.

4. Flexibilität BioAge: Konstante Werte 

Um eine Konsistenz über die gesamte BioAge-Analyse hinweg zu garantieren, wird auch die Kategorie Beweglichkeit an die neue Grenze von maximal ±20 Jahren angepasst. Dadurch wird verhindert, dass beispielsweise Trainierende in ihren Zwanzigern ein Beweglichkeitsalter von über 50 Jahren erhalten. Das sorgt für wissenschaftlich genaue und motivierende Ergebnisse. (Clausen et al., 2018; Mandsager et al., 2018). 

Gesamte Auswirkung

Die neuen Vergleichswerte basieren auf exakteren Daten aus der Praxis. Dies führt bei durchschnittlichen Nutzern zu einem etwas höheren Gesamt-BioAge, was primär durch die neuen Kraft-Vergleichswerte ausgelöst wird.

Auf der anderen Seite wirken die neuen altersabhängigen Formeln bei den BioAge-Werten Kardio und Stoffwechsel bei vielen Mitgliedern in die entgegengesetzte Richtung und führen zu einem jüngeren biologischem Alter.

Was passiert mit den bisherigen Daten der Mitglieder?

Alle bisherigen BioAge-Werte und die Fortschrittsgrafiken bleiben unverändert und werden nicht rückwirkend angepasst. Sobald ein Mitglied jedoch den nächsten Krafttest oder ein neues Assessment absolviert, aktualisiert sich das System auf die neuen Vergleichswerte. Dadurch kann es in dieser Kategorie zu einer spürbaren Veränderung des BioAge kommen.

Trainingsdaten werden zu Motivation

Fortschritte sichtbar, messbar und motivierend machen – mit dem EGYM BioAge.

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Sources Clausen, J. S. R., et al. (2018). Midlife cardiorespiratory fitness and the long-term risk of mortality: 46 years of follow-up. Journal of the American College of Cardiology. 

Mandsager, K., et al. (2018). Association of cardiorespiratory fitness with long-term mortality among adults undergoing exercise treadmill testing. JAMA Network Open. 

Moreno, X., Lera, L., & Márquez, C. (2023). Forecasting healthy life expectancy among Chilean community-dwelling older adults with and without sarcopenia. Frontiers in Public Health. 

Ostchega, Y., et al. (2011). Resting pulse rate reference data for children, adolescents, and adults. National Center for Health Statistics. 

Srikanthan, P., & Karlamangla, A. S. (2014). Muscle mass index as a predictor of longevity in older adults. The American Journal of Medicine. 

Wang, Y., et al. (2023). Low skeletal muscle mass index and all-cause mortality risk in adults: A systematic review and meta-analysis of prospective cohort studies. Journal of Cachexia, Sarcopenia and Muscle. 

Ye, B., et al. (2023). How long were older people expected to live with or without sarcopenia? Multistate modeling of a national cohort study. BMC Geriatrics.

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